{"id":259,"date":"2012-02-26T07:24:56","date_gmt":"2012-02-26T06:24:56","guid":{"rendered":"http:\/\/matamata.square7.ch\/hobbit\/?p=259"},"modified":"2014-01-28T15:22:28","modified_gmt":"2014-01-28T14:22:28","slug":"news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.baanshome.de\/?p=259","title":{"rendered":"News"},"content":{"rendered":"<p>Ohne recht zu wissen wie ich den Text einleiten soll gibt\u2019s von letzter Woche einiges zu berichten. Am Montag liessen wir es recht ruhig angehen, Julia war noch im Busch und hat auch schon die erste Sense auf dem Gewissen, Patrick und ich durften wieder umgraben und j\u00e4ten. Abends wurde es dann bisschen ekelhaft da einer der Israelis ungl\u00fccklich in eine Maschine griff (ich habe jetzt noch nicht verstanden welche,auf jedenfalls keine S\u00e4ge) und sich seine Fingerkuppe (wer sich jetzt schon G\u00e4nsehaut hat liest besser nicht weiter) fast vollst\u00e4ndig abtrennte. Da diese ohne Auto unterwegs waren liehen sie sich den Van von Katrina (aus Ulm) und fuhren die 50km ins n\u00e4chste Krankenhaus nach Nelson. Ungl\u00fccklicherweise wurden sie da zugeparkt, der R\u00fcckw\u00e4rtsgang ging nicht mehr rein und auch telefonische Beratung half nichts, somit blieb ihr nix anderes \u00fcbrig als statt auf ihrer Automatratze auf dem Sofa zu schlafen. Den Tag darauf lud Felix (der BaldLeipziger) auf eine Fahrt nach Nelson ein, witziger weise war das erste was wir sahen der vermisste Van vor einer Apotheke und frisch ausgeparkt. Nelson war ja schon vor ein paar Wochen ein kurzer Stopp, damals aber ohne sich gro\u00df der Stadt zu widmen. Geografisch ist am Stadtrand der Mittelpunkt von Neuseeland zu finden, mittlerweile habe ich auch raus gefunden warum der Wasserstand damals so niedrig war denn \u00fcberraschenderweise gibt es auch hier so was wie \u201eGezeiten\u201c. Trotzdem war ich nicht sonderlich beeindruckt vom Stadtbild, allein 2 sehr sch\u00f6ne Parks haben den Rundgang etwas aufgewertet.<\/p>\n<p>Die Wettervorhersagen k\u00fcndigten f\u00fcr den folgenden Tag Regen an, ich hatte das vorher registriert aber was folgte hatte ich so nicht erwartet denn es goss in Str\u00f6men, das ca. 24h lang. Die Aufgaben waren folglich andere,vom Farbe im Bad abspachteln, \u00fcber Knoblauch sortieren zum K\u00fcche putzen. Am Mittag war \u201eCommunity Lunch\u201c wo alle ca 50 Bewohner plus Wwoofer geladen waren, es gab mal wieder Reis mit Gem\u00fcse (haha), dazu aber Dessert und das leckerste selbstgemachte Brot was ich seit der Ankunft hier gegessen habe (und seitdem probiere das zu kopieren \u2013 heute war ich schon nah dran). Statt wie geplant den verregneten Abend mit einem Film in der K\u00fcche zu verbringen wurden wir kurzfristig\u00a0 gebeten an einer Veranstaltung teilzunehmen welche grob als \u201eMusik und Tanz\u201c umrissen wurde. Es war der 22. Februar, im Vorjahr kamen in Christchurch (ca 500km von hier) 180 Menschen ums Leben, dieses Ereignis geht den meisten Neuseel\u00e4ndern ziemlich nah wie ich an dem Abend feststellte da bereits am Mittag daran erinnert wurde (die Kommune an sich ist nicht sonderlich religi\u00f6s glaube ich, ich denke eher das der Mensch und die Natur hier im Vordergrund stehen). Der Einladungfolgten alle Wwwofer, somit standen wir kurz sp\u00e4ter alle im Kreis und sangen traditionelle Lieder aus verschiedenen Kulturen\u00a0 bzw wurden uns einige kleine T\u00e4nze beigebracht (in Anbetracht der Situation war es zu Beginn denke ich f\u00fcr viele etwas komisch und wirkte befremdlich, diese &#8222;Angespannheit&#8220; l\u00f6ste sich aber recht schell da es nicht zuletzt auch ein Zeichen des Respekts ist die kulturellen Riten des Landes kennenzulernen). Leider hat mein Zelt dem Dauerregen nicht ganz stand gehalten auch wenn die Wassermengen darin minimal waren, trotzdem schliefen alle die kein Zimmer hatten auf Matratzen in Halle &#8211; es wurde eine lustige Nacht mit Drum&amp;Bass, Klaviergeklimper und rumrennenden Menschen und erinnerte irgendwie an Klassenfahrten \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Freitag abend war eine Verabschiedungsfeier, wir kannten zwar die Gastgeberin nicht aber das war auch egal denn wir lernten neue Bewohner kennen und konnten uns auch bei den bereits bekannten nach den Beweggr\u00fcnden der Auswanderung nach Neuseeland erkunden. Ich traf zum Beispiel auf Charles, Mitte 40 und exSquatter aus Groningen (welches im \u00fcbrigen zusammen mit Leipzig und Krakau letztens zur lebenswertesten Stadt Europas gek\u00fcrt wurde) der auch schon paar Wochen in der Hafenstrasse hauste. Die Gespr\u00e4che gingen bis tief in die Nacht (er lebt auch schon seit 12 Jahren in der Kommune, arbeitet im Caf\u00e9 und seine beiden Kinder kamen auch in Riverside zur Welt). Gegen 3Uhr war dann Schluss, ich den gestrigen Tag total \u00fcberm\u00fcdet und der Rest motiviert am Samstag abend was anderes zu machen ausser rumzuhocken &#8211; das rumhocken wurde zwar nur an ein Lagerfeuer verlagert aber das war wenigstens ein Anfang (Julia hat es bloss erz\u00e4hlt, ich hatte da schon lang geschlafen).<\/p>\n<p>Heute war ja wieder Sonntag und endlich fuhren wir zum Sonntagsmarkt nach Motueka, es gab Bratwurst (unglaublich lecker nach all der Zeit), dazu Softeis, vorhin durfte ich bei Klaus (einem Bewohner) am Schlagzeug spielen (Zuf\u00e4lle gibts!) und morgen gehts f\u00fcr Patrick und mich in den Abel Tasman National Park zur 3t\u00e4gigen Wanderung entlang der Str\u00e4nde, wir hoffen das Wetter bleibt regenfrei!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne recht zu wissen wie ich den Text einleiten soll gibt\u2019s von letzter Woche einiges zu berichten. 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